WILNA-WILNO-VILNIUS. DAS JIDDISCHE VILNE - EINE TOPOGRAFIE ZWISCHEN MODERNE UND MYTHOS
Anlässlich des 70. Jahrestages der Liquidierung des Wilnaer Ghettos am 23. September 1943 veranstalten das Moses Mendelssohn Zentrum für europäisch-jüdische Geschichte, die Botschaft der Republik Litauen in Deutschland, das Kulturministerium Litauens und die Konrad-Adenauer-Stiftung eine dreitägige internationale wissenschaftliche Tagung zur Geschichte der Juden in Wilna.
Im Zusammenhang mit einer historischen Rückschau der wechselvollen Geschichte zwischen der Etablierung eines Zentrums rabbinischer Gelehrsamkeit und der Ghettoisierung und Ermordung der Wilnaer Juden durch Hitler-Deutschland, soll der Forschungsfokus auf die wechselseitigen Einflüsse der Ost- und Westjuden gelegt werden. Dabei liegt ein besonderes Augenmerk auf den Wechselbeziehungen zwischen Wilna und Berlin.
Politiker und Wissenschaftler aus Litauen, Deutschland und Polen werden ihre Forschungsprojekte vorstellen und gemeinsam Fragen zu den bisher kaum ins Blickfeld gesetzten Wechselwirkungen der verschiedenen jüdischen, insbesondere jiddischen Kulturen in Berlin und Wilna zwischen Haskala und Holocaust diskutieren.
Termin: Sonntag, 27. Oktober-Dienstag, 29. Oktober 2013
Orte: Jacob- und Wilhelm-Grimm-Zentrum, Geschwister-Scholl-Straße 3, 10117 Berlin (27.10.), Akademie der Konrad-Adenauer-Stiftung, Tiergartenstrasse 35, 10785 Berlin (28./29.10.)
Die Konferenzsprachen sind Deutsch und Englisch.
Weitere Informationen: /index.php?4002583444
Anmeldung zur Veranstaltung: http://www.kas.de/wf/de/17.56969/