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VORSTELLUNG DES FILMES ÜBER JAPANISCHEN KONSUL IN LITAUEN UND RETTUNG DER JÜDISCHEN FLÜCHTLINGEN

Am 7. März wird im Jüdischen Gemeindehaus Berlin ein Film über Chiune Sugihara, japanischen Konsul in Litauen während des Zweiten Weltkrieges, vorgestellt. 1940 rettete er mithilfe von Transitvisa für Japan 6000 jüdischen Flüchtlingen das Leben. Heute gilt er als einer der Menschen, die Zivilcourage und Menschlichkeit verkörpern.

Die Philologin, Lyrikerin, Autorin und Filmmacherin Susanne Concha-Emmerich beschloss, die Erinnerung an Chiune Sugihara nicht verstummen zu lassen. Sie interviewte japanische sowie jüdische Zeitzeugen des Zweiten Weltkrieges und verband diese in eine Erzählungslinie im Film über den Diplomat.

Der Film wird am 7. März im Großen Saal des Jüdischen Gemeindehauses (Fasanenstraße 79-80, 10623 Berlin) von der Filmmacherin vorgestellt und anschließend gezeigt.

Die Veranstaltung wird durch die Botschaft von Japan in Kooperation mit der Kulturabteilung der Jüdischen Gemeinde zu Berlin, der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Berlin e. V., der Botschaft der Republik Litauen und der Schwedischen Botschaft Berlin organisiert.