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Minister Landsbergis nach Treffen mit Bundesminister Baerbock: Die konkrete Zusage Deutschlands, eine deutsche Kampfbrigade für eine permanente Rotationspräsenz zu entsenden, wird nicht nur die Sicherheit Litauens, sondern die der gesamten Region stärken

Am 11. November traf Außenminister Gabrielius Landsbergis die Bundesaußenministerin Annalena Baerbock in Berlin. Während des Treffens erörterten die Minister die wachsenden wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Litauen und Deutschland, die Sicherheitslage in der Region und die Bereitschaft Litauens, die deutsche Brigade in Litauen aufzunehmen.  

"Die konkrete Zusage Deutschlands, eine deutsche Kampfbrigade für eine permanente Rotationspräsenz zu entsenden, wird nicht nur die Sicherheit Litauens, sondern auch die Sicherheit der gesamten Region stärken", sagte der litauische Diplomatiechef bei seinem Treffen mit der Bundesministerin Baerbock.

"Der Sieg der Ukraine wird Frieden und Sicherheit in unser aller Zuhause zurückbringen, und es ist die Pflicht aller Europäer, sich für ein gemeinsames Ziel zu vereinen", betonte Minister Landsbergis, wie wichtig es sei, der Ukraine in der Diskussion über den Krieg Russlands gegen die Ukraine jede mögliche Unterstützung zukommen zu lassen.

Auf dem Treffen wurden auch die Gefahren der wirtschaftlichen und energiepolitischen Abhängigkeit von autoritären Regimen, die Zusammenarbeit in der Verteidigungsindustrie und in anderen Bereichen sowie die Vorteile der wirtschaftlichen Diversifizierung erörtert.

"Autokratische Regime beobachten die Reaktionen und Aktionen der demokratischen Welt. Das Sondertribunal könnte zu einem weiteren Pfeiler einer auf Regeln basierenden Weltordnung werden und eine Abschreckung für andere Regime mit revisionistischen Zielen darstellen", so Landsbergis.

Während seines Besuchs in Berlin traf der Minister auch mit Dr. Marie-Agnes Strack-Zimmermann, der Vorsitzenden des Verteidigungsausschusses des Bundestages, anderen deutschen Politikern sowie mit Vertretern der wichtigsten deutschen Think Tanks und des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI) zusammen.