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Litauische Film-Geschichten: bewegte Eindrücke aus dem Schwerpunktland der Leipziger Buchmesse

Ein oskarprämierter Stummfilm, eine Familiengeschichte, ein Episodenfilm und eine Romanverfilmung als Rockoper: Die vier Litauischen Film-Geschichten aus verschiedenen Genres umspannen beinahe ein Jahrhundert. Sie bieten einen Einblick in Erzählweisen des litauischen Films und spiegeln zugleich die bewegte Geschichte des Landes.

Sonnenaufgang zählen viele Filmhistoriker zu einem der zehn schönsten Filme aller Zeiten. Für immer zusammen zeigt disparate Lebensentwürfe auf, Wenn wir vom KGB reden handelt von sowjetischen Verbrechen und wiedererrungener Freiheit, und Teufels Braut, einer der populärsten und eigentümlichsten Filme Litauens, basiert auf einer nationalen literarischen Legende.

Sonnenaufgang – Lied von zwei Menschen (1927, 91 Min., USA/Deutschland, dt. m. lit. UT), Regie: Friedrich Wilhelm Murnau, 03.04., 19 Uhr

Für immer zusammen (2016, 90 Min., Litauen/Rumänien, lit. m. engl. UT), Regie: Lina Lužytė, 04.04., 21 Uhr 

Wenn wir vom KGB reden (2015, 73 Min., Italien/Litauen, lit. m. engl. UT), Regie: Maxì Dejoie, Virginija Vareikytė, 05.04., 19 Uhr 

Teufels Braut (1973, 78 Min., Litauen, lit. m. engl. UT), Regie: Arūnas Žebriūnas, 06.04., 19 Uhr  

03.– 06.04.2017
Ort: Schaubühne Lindenfels

Veranstalter: Lithuanian Culture Institute, Lithuanian Film Centre, Goethe-Institut Litauen, Schaubühne Lindenfels