Litauen mit dem Westfälischen Friedenspreis ausgezeichnet
Am 14. Juli wurden die drei Baltischen Staaten im Rathaus in Münster mit dem Internationalen Preis des Westfälischen Friedens ausgezeichnet. Die Präsidentin der Republik Litauen Dalia Grybauskaitė nahm den ehrwürdigen Preis im Namen des litauischen Volkes entgegen.
An der Verleihungszeremonie nahmen auch der Präsident der Republik Lettland Raimonds Vējonis und Präsidentin der Republik Estland Kersti Kaljulaid teil. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hielt die Laudatio zu Ehren der Baltischen Staaten, in der er Litauen, Lettland und Estland als ermutigende Beispiele europäischer Gesinnung würdigte.
Der Preis des Westfälischen Friedens wird seit 1998 alle zwei Jahren an Personen und Institutionen vergeben, die zum Vorbild für Friedensarbeit in Europa und der Welt geworden sind. Zu den Preisträgern zählen der ehemalige tschechische Staatspräsident Vaclav Havel, die früheren Bundeskanzler Helmut Schmidt und Helmut Kohl, der frühere UN-Generalsekretär Kofi Annan und Jordaniens König Abdullah.
Vergeben wird der Friedenspreis von der Wirtschaftlichen Gesellschaft für Westfalen und Lippe (WWL) im historischen Rathaus der Stadt Münster – angelehnt an das Ende des 30-jährigen Krieges im Jahr 1648, das als „Westfälischer Frieden“ in die Geschichte einging.
Foto: Präsidentenkanzlei der Republik Litauen / Robertas Dačkus