Landsbergis trifft Baerbock: „Das persönliche Engagement der Bundesaußenministerin für die Stärkung der Sicherheit Litauens und der Region ist ein Beispiel für inspirierende Führung“
Am 30. September besuchte Außenminister Gabriel Landsbergis auf persönliche Einladung der deutschen Bundesministerin für Außenpolitik, Annalena Baerbock, Berlin.
„Das Engagement der deutschen Bundesministerin für die Stärkung der Sicherheit Litauens und der Region ist ein Beispiel für inspirierende Führung. Ihr Versprechen, dass Mariupol niemals das Schicksal von Mariupol erleiden werde, wurde zum Anstoß für die Aufstellung der deutschen Brigade in Litauen“, sagte Landsbergis nach seinem Treffen mit seinem deutschen Amtskollegen.
Herr Landsbergis stellte seiner deutschen Kollegin auch die strategischen Leitlinien für die Beziehungen zwischen Litauen und Deutschland vor. strategische-leitlinien-fur-die-beziehungen-litauens-zu-deutschland.pdf (urm.lt)
„Diese Leitlinien umreißen eine neue Richtung für unsere bilaterale Zusammenarbeit. Neue deutsche Unternehmen siedeln sich in Litauen an, und es gibt immer mehr Anzeichen für unsere strategische Partnerschaft“, sagte der Leiter der litauischen Diplomatie.
Die Minister erörterten auch die Auswirkungen des russischen Krieges gegen die Ukraine auf die europäische Sicherheit.
„Die der Ukraine gewährten NATO-Garantien nach Artikel 5 würden eine klare Botschaft der Abschreckung an die Aggressoren senden“, sagte Landsbergis.
Dies war das fünfte bilaterale Treffen zwischen Baerbock und Landsbergis. Deutschland ist einer der wichtigsten Handelspartner Litauens und ein wichtiger Investor.
Fotos: Photothek / Kira Hofmann