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FOTOAUSSTELLUNG IN DER LITAUISCHEN BOTSCHAFT

Am 4. Februar laden wir zu einer Fotoausstellung „Eis-Inklusen“ vom litauischen Photographen Alius Balbierius in den Räumen der Litauischen Botschaft (Charitéstr. 9, 10117 Berlin) ein.

Konzeptuelle Darstellung der Jahreszeiten ist eine relativ seltene Erscheinung im Kontext der litauischen Fotografie. Mit der künstlerischen Serie „Inklusionen im Eis“ fing der Autor 2005 in Vilnius an und setzt diese mit den Unterbrechungen bis heute fort. Im Ausland wird diese Serie zum ersten Mal präsentiert.

Einen großen Einfluss auf das Schaffen des Künstlers hatte das Interesse für Kultur der fernöstlichen Ländern, Reisen durch Indien, er fotografiert auch die Landschaften und Bewohner seiner Heimat.

Für seine philosophische Erzählung benutzt der Fotokünstler Alis Balbierius verschiedene Ausdrucksweisen und Symbole, eine Inklusion im Eis und eine Figur, ein Gegenstand darin, eine Pflanze wird zu einer Erzählung über das Sein und den Sinn. In dieser Erzählung ist das Thema der Zeit wichtig, das durch das Motiv einer Uhr als Symbol der angehaltenen oder vergangenen Zeit veranschaulicht wird.

Diese Fotoserie wird anhand der Technik der Collage, Assemblage geschaffen, deswegen ähnelt manche Fotografie der Malerei oder dem Bühnenbild. In den Inklusionen im Eis wird manchmal präzise minimalistischer, manchmal provokativ surrealistischer Augenblick des Seins festgehalten.

Alis Balbierius wurde 1954 in Šlepščiai bei Biržai geboren. Er studierte Biologie im Pädagogischen Institut in Vilnius. Alis Balbierius ist Mitglied beim Verband der litauischen Fotokünstler und litauischen Schriftsteller. Seit 2005 ist er ein freischaffender Künstler. Seit 1990 beteiligte er sich aktiv an der Bewegung der Grünen. Der Künstler kuratiert Fotoausstellungen, gibt die Gedichtsbücher heraus, lebt und arbeitet in Biržai.

Die Vernissage der Fotoausstellung in Anwesenheit des Künstlers findet am 4. Februar um 18.00 Uhr statt.

Die Veranstaltung wird in Kooperation mit der Galerie „Aukso pjūvis“ und dem Zentrum der internationalen Kulturprogramme durchgeführt.

Die Ausstellung kann bis zum 4. März besichtigt werden.