„Forbes“: Litauen attraktiver für Unternehmen als die USA oder Deutschland
Eines der weltweit renommiertesten Wirtschaftsmagazine „Forbes“ hat eine Liste der unternehmerfreundlichsten Länder veröffentlicht. Litauen nimmt darin den 17. Platz ein und wurde von „Forbes“ als das Land mit dem größten Fortschritt bezeichnet. Im aktuellen Forbes-Ranking überflügelte Litauen solche Länder wie die die USA, Estland und Deutschland.
Das zum zehnten Mal erstellte Ranking spiegelt die Errungenschaften der Länder auf elf verschiedenen Gebieten wider, darunter Steuern, Korruption, Bürokratie, Innovationen, technischer Fortschritt, Finanz- und Handelsfreiheit, Eigentumsrecht, Investitionsschutz sowie Aktienmarktentwicklung.
Im Rahmen des gesamten Länder-Rankings zeichnet sich Litauen durch die größten Fortschritte aus – innerhalb eines Jahres verbesserte sich das baltische Land um 7 Positionen und nahm 2015 Platz 17 ein. In dem von der Weltbank erstellten Doing-Business-Index kletterte Litauen ebenfalls nach oben und stieg auf Platz 20 auf.
Die positiven Bewertungen Litauens durch die internationalen Experten in diversen Rankings sind vor allem auf die Auswirkungen ausländischer Direktinvestitionen auf den Technologiesektor, die Möglichkeit einfacher und schneller Unternehmensgründung, die Qualität der exakten Naturwissenschaften, das Verhältnis zwischen Arbeitsproduktivität und Lohnstückkosten sowie andere Aspekte zurückzuführen.