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Feierlichkeiten zum 35. Jahrestag der Wiederherstellung der Unabhängigkeit Litauens in Berlin

Anlässlich des 35. Jahrestages der Wiederherstellung der Unabhängigkeit Litauens fand am 11. März in der Vertretung der Freien und Hansestadt Hamburg in Berlin ein feierlicher Empfang statt. Die Veranstaltung wurde von der Litauischen Botschaft in Berlin organisiert und vom Botschafter Giedrius Puodžiūnas, der Staatsrätin und Bevollmächtigten beim Bund Liv Assmann und dem Stellvertretenden Generalinspekteur der Bundeswehr, Generalleutnant Andreas Hoppe, begleitet.

In seiner Rede würdigte Botschafter Giedrius Puodžiūnas den langen und ereignisreichen Weg Litauens, das nach Jahrhunderten der Geschichte im 20. Jahrhundert zweimal aus der Asche wiedergeboren wurde. „Der Zweite Weltkrieg endete für uns erst am 11. März 1990, dem Tag, an dem Litauen seine Unabhängigkeit wiedererlangte und den wir heute mit Ihnen feiern - den 35. „Wir sind Mitglied der Europäischen Union, der NATO und des Schengener Abkommens. Das litauische BIP ist in den letzten 30 Jahren um das Zehnfache gewachsen, und wir sind ein lebendes Beispiel dafür, was ein freies und demokratisches Land erreichen kann.“

Er unterstrich die Bedeutung der internationalen Zusammenarbeit, insbesondere mit Deutschland, und betonte, dass die Partnerschaft zwischen den beiden Ländern in einer Welt voller Instabilität und Krisen von entscheidender Bedeutung sei. „Die Solidarität Deutschlands, insbesondere der Einsatz der Bundeswehr in Litauen, ist ein starkes Zeichen der Unterstützung und ein entscheidender Beitrag zur Stärkung der NATO-Verteidigung“, so der Botschafter.

Mit Blick auf die aktuelle geopolitische Lage betonte Puodžiūnas die Bedeutung der Unterstützung für die Ukraine. „Wir dürfen nicht zulassen, dass gefährliche Utopien über Einflusssphären wiederkehren. Wir müssen alles in unserer Macht Stehende tun, um der Ukraine zu helfen, sich zu verteidigen und ein vollwertiges Mitglied der europäischen Familie zu werden.“

Abschließend betonte der Botschafter die Bedeutung der euro-atlantischen Einheit und Solidarität. „Die Europäische Union und die NATO sind die beiden Organisationen, die für unsere gemeinsame Zukunft am wichtigsten sind. Deutschland kommt hier eine Schlüsselrolle zu“, so Puodžiūnas.

Foto: © Diplomatisches Magazin / Marie Wildermann und Botschaft der Republik Litauen