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ERÖFFNUNG EINER AUSSTELLUNG ÜBER DIE HOLOCAUST-ÜBERLEBENDEN IN LITAUEN

Am 20. Oktober hat die litauische Botschaft in Berlin die Ausstellung „Die Welt der Juden von gestern – die Hoffnung von heute“ eröffnet. Anschließend wurde eine Diskussion zum Thema des Holocausts und der Juden im heutigen Litauen von der litauischen Botschaft und dem Zentrum für Antisemitismusforschung organisiert.

Als Referent wurde zu der Veranstaltung der Dekan der Fakultät der Politikwissenschaften und der Diplomatie zu Vytautas Magnus Universität Šarūnas Liekis eingeladen. Die Diskussion wurde durch die Kommentare von dem Direktor des Nord-Ost-Instituts an der Universität Hamburg Dr. Joachim Tauber und der Leiterin des Zentrums für Antisemitismusforschung Prof. Dr. Stefanie Schüler-Springorum bereichert.

Die Ausstellung wurde vom Amtierenden Vorsitzenden der OSZE Litauen in Kooperation mit der österreichischen NGO „Centropa“ vorbereitet.

Im Mittelpunkt der Ausstellung steht die Vermittlung der Holocaust-Fakten durch die persönlichen Erzählungen der Überlebenden. Bei der Vorbereitung der Ausstellung hat  „Centropa“ die in der Zwischenkriegszeit in Litauen geborenen Juden befragt und mehrere Fotos gesammelt.

Das 1982 gegründete Zentrum für Antisemitismusforschung der Technischen Universität Berlin arbeitet in Forschung und Lehre über Antisemitismus, Antiziganismus, Fremdenfeindlichkeit, Rassismus.

Die Ausstellung ist bis Mitte November in der litauischen Botschaft zu sehen. Die Anmeldung zur Ausstellung erfolgt telefonisch (+49 30 890 681 17) oder per E-Mail (martynas.lukosevicius@urm.lt ).