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Drei baltische Ministerpräsidentinnen erhalten den Kissinger-Preis in Berlin

Am 28. März fand in Berlin die traditionelle Verleihung des Kissinger-Preises durch die American Academy statt. Die Auszeichnung für das vergangene Jahr wurde an die Ministerpräsidentinnen der drei baltischen Staaten verliehen.

An der Veranstaltung nahmen die lettische Ministerpräsidentin Silina und die ehemalige estnische Ministerpräsidentin, Frau Kallas, teil. Der litauische Botschafter in Deutschland, G. Puodžiūnas, nahm den Preis stellvertretend für die ehemalige litauische Ministerpräsidentin I. Šimonytė entgegen, die nicht persönlich an der Zeremonie teilnehmen konnte und einen Videogruß schickte.

In ihrer Rede rief Frau Šimonytė zu einer aktiveren Unterstützung der Ukraine durch den Einsatz eingefrorener russischer Vermögenswerte, zur Fortsetzung der Sanktionen und zu mehr Investitionen in die Stärkung der Verteidigungskapazitäten in Europa auf. „Die Mitgliedschaft der Ukraine in der NATO ist die stärkste und wirksamste Sicherheitsgarantie“, sagte Frau Šimonytė. Sie betonte die Bedeutung der transatlantischen Partnerschaft im Kampf gegen russische Bedrohungen.

Der Kissinger-Preis wird an Staatsoberhäupter und hochrangige Politiker für ihren Beitrag zur Förderung der transatlantischen Werte und des transatlantischen Bündnisses verliehen. Ende 2023 wurde der Preis an den damaligen NATO-Generalsekretär Stoltenberg verliehen.