Der litauische Botschafter in Deutschland, Giedrius Puodžiūnas, hat sich mit der Führung und den Soldaten der 10. Panzerdivision und des 122. mechanisierten Bataillons der Bundeswehr getroffen
Der litauische Botschafter in Deutschland, Giedrius Puodžiūnas, der Verteidigungsattaché, Kapitän zur See Egidijus Oleškevičius, Verteidigungsberater Saulius Gasiūnas und Vilma Arėškiene, Vertreterin des Ministeriums für Nationale Verteidigung der Republik Litauen, in Oberviechtach in Bayern, Am 1. und 2. April trafen sie mit Generalmajor Jörg See, Kommandeur der 10. Panzerdivision der Bundeswehr, Oberstleutnant Ralf Georgi, Bataillonskommandeur, Rudolf Teplizky, Bürgermeister von Oberviechtach, sowie mit der Führung und den Soldaten der 122. mechanisierten Bataillon.
„Ziel dieses Besuchs ist es, die Truppen in die aktuellen Themen der litauischen Außen- und Verteidigungspolitik einzuführen und sie über die litauische Geschichte, Kultur und Traditionen zu informieren“, sagte Botschafter Giedrius Puodžiūnas.
Im Jahr 2027 wird das 122. Bataillon nach Litauen verlegt, wo es zusammen mit Soldaten des in Augustdorf stationierten 203. Panzerbataillons den Kern der schweren 45. Brigade in Litauen bilden wird.
Oberstleutnant Georgi betonte, dass das 122. Bataillon einer der ältesten militärischen Einheiten ist, die seit Jahrzehnten am selben Standort in Deutschland stationiert sind. Bis 1990 war seine Aufgabe die Abwehr von Streitkräften des Warschauer Pakts. Heute besteht seine Mission darin, Abschreckung und Verteidigung an der östlichen NATO-Grenze zu gewährleisten.
Am 1. April erreichte die 45. Brigade einen wichtigen Meilenstein: Das ursprüngliche Stabselement wurde in einen Brigadestab umgewandelt und mit einem neuen Abzeichen versehen – ein bedeutender Schritt für die Schaffung der Brigade in Litauen.