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Botschafter Deividas Matulionis besuchte das 21. Landestreffen der Ostpreußen

Auf Einladung der Landsmannschaft Ostpreußen e.V. besuchte der litauische Botschafter Deividas Matulionis am 8. Oktober das 21. Landestreffen der Ostpreußen in Mecklenburg-Vorpommern.

In seinem Grußwort gratulierte der Botschafter die Teilnehmer der Veranstaltung zum Tag der Deutschen Einheit und erinnerte daran, dass in diesen Tagen auch der 25. Jahrestag seit der Wiederaufnahme der deutsch-litauischen diplomatischen Beziehungen feierlich begangen wird. „Mit fester Überzeugung kann ich behaupten, dass in der jahrhundertealten Geschichte, die unsere beiden Länder verbindet, wir heute die beste Periode der deutsch-litauischen Beziehungen erleben“, sagte D.Matulionis. Litauen und Deutschland seien heutzutage politisch, wirtschaftlich und gesellschaftlich miteinander so eng wie nie zuvor verbunden.

Als besonders wichtig und erfreulich hob der Botschafter die aktuelle deutsch-litauische Zusammenarbeit in der Sicherheits- und Verteidigungspolitik hervor. „Wir freuen uns sehr, dass ausgerechnet Deutschland die führende Rolle bei der Stärkung der östlichen Flanke der NATO übernommen hat und ab dem kommenden Frühjahr als Rahmennation ein Nato-Bataillon in Litauen anführen wird. Für diese historische Entscheidung, die zur Steigerung von Sicherheit und Minimierung von Konfliktgefahr in der Region beitragen wird, gebührt Deutschland unsere Hochachtung“, betonte D.Matulionis.

Im Rahmen der Veranstaltung wurden zwei aktuelle Bücher vorgestellt, die von den historischen Verbindungen zwischen Litauen und Ostpreußen handeln: „Mein Name ist Marytė“ von dem litauischen Autor Alvydas Šlepikas und „Salz für die See“ von der litauischstämmigen US-amerikanischen Bestsellerautorin Rūta Šepetys. Beide Romane erweckten ein reges Interesse und wurden noch während des Events ausverkauft.