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BILDUNG DER „INITIATIVE FÜR TRANSFORMATIONSSTUDIEN“ AN DER EUROPÄISCHEN HUMANISTISCHEN UNIVERSITÄT VERKÜNDET

An der in Vilnius ansässigen belorussischen Europäischen Humanistischen Universität (EHU) soll das Zentrum für Transformations-Studien entstehen.

Die Universitätsleitung und die Berliner Initiativ-Gruppe, bestehend aus Mitgliedern und Förderern der Nichtregierungsorganisation „Menschenrechte in Belarus e.V.“, verpflichteten sich am 19. Juni in der litauischen Botschaft in Berlin, in Verbindung mit einem international zusammengesetzten Beirat die Finanzmittel für die Umsetzung der „Initiative für Transformationsstudien“ an der Universität einzuwerben.

Das Zentrum für Transformations-Studien an der EHU soll im Jahre 2015 seine Arbeit aufnehmen und Programme durchführen, die das Verständnis für die politischen, wirtschaftlichen und sozialen Veränderungen in den Mitgliedstaaten der Europäischen Union, den östlichen Nachbarstaaten und der Russischen Föderation nachhaltig fördern.

Im Fokus sollen Themen stehen wie:

  • vergleichende Untersuchungen über demokratische und gesellschaftliche Transformation
  • vergleichende Untersuchungen über den zeitgenössischen Autoritarismus
  • Auswirkungen der auswärtigen Politik der Europäischen Union und anderen Ländern auf Transformationsprozesse.

Die EHU und die Berliner Initiativ-Gruppe, zu der auch der litauische Botschafter Deividas Matulionis gehört, werden sich nicht nur um die notwendigen finanziellen Ressourcen bemühen, sondern auch Partnerschaften mit akademischen und anderen Institutionen sowie Unternehmen und Sachverständigen anstreben, um ein leistungsfähiges Zentrum für Transformationsstudien heranbilden zu können und die neuen Studiengänge zum Erfolg zu bringen.