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Ausstellung „Zachor! Das einstige Jüdische Vilne – Imaginationen aus der Gegenwart“ eröffnet in Berlin

Die Ausstellung „Zachor! Das einstige Jüdische Vilne – Imaginationen aus der Gegenwart“ ist bis zum 4. September in der Akademie der Konrad-Adenauer-Stiftung, Tiergartenstraße 35, 10785 Berlin zu sehen.

Ausstellung der zeitgenössischen litauischen Malerei wurde am 26. August in Berlin eröffnet. Schirmherrschaft der Ausstellung hat Dr. Hans-Gert Pöttering, Präsident des Europäischen Parlaments a.D. und Vorsitzender der Konrad-Adenauer-Stiftung übernommen.

In seiner Ansprache erinnerte er an das tragische Schicksal der litauischen Juden und betonte, dass die Erinnerung an dieses dunkle Kapitel der Geschichte von Generation zu Generation weitergegeben werden muss. Gleichzeitig umriss Herr Pöttering die engen deutsch-litauischen Beziehungen und unterstrich die historische Bedeutung der EU-Mitgliedschaft von den Baltischen Staaten.

Litauischer Botschafter in Berlin, Deividas Matulionis, betonte in seinem Grußwort die Verbindung der einstigen jüdischen Vilne mit der Gegenwart. „In der Tat ist die Geschichte Litauens ohne die Geschichte seiner Juden nicht zu verstehen. Prominente zeitgenössische Künstler aus Litauen richten ihren Blick auf die verlorene Geschichte der reichen jüdischen Kultur von Vilnius und verbinden damit das einstige jüdische Vilne mit der Gegenwart. Es ist sehr wichtig, dass wir heute die Erinnerung an das jüdische Leben in Litauen wach halten“, sagte Matulionis.

Die zahlreich erschienenen Gäste der Veranstaltung wurden auch von Prof. Dr. Julius H. Schoeps, Moses Mendelssohn Zentrum für europäisch-jüdische Studien, und Linas Lianzbergis, Vertreter der Künstlerinnen und Künstler sowieMitkurator der Ausstellung, begrüßt.

Musikalisch wurde die Ausstellungseröffnung von Arkadijus Gotesmanas (Schlagzeug) und Dr. Gabrielė Žaidytė (Cello) begleitet, die litwakische (litauisch-jüdische) Melodien interpretierten.

Initiiert wurde die Ausstellung von der Kulturattachée Litauens in Deutschland und dem Moses Mendelssohn Zentrum für europäisch-jüdische Studien (Potsdam). Die Umsetzung erfolgte durch die Kuratorinnen und Kuratoren Dr. Elke-Vera Kotowski, Linas Liandzbergis sowie Dr. G.Žaidytė in Kooperation mit der Galerie der Litauischen Künstlerunion.