AUSSTELLUNG ÜBER VERBRECHEN GEGEN LITAUISCHE BEVÖLKERUNG ERÖFFNET IN BRAUNSCHWEIG
Im Stadtbibliothek Braunschweig wird am 14. Januar die Ausstellung „Chronik der Gewalt - Litauen 1939-41“ eröffnet. Im Mittelpunk der Ausstellung stehen die sowjetischen Gräuel vor dem Einmarsch der Deutschen im Baltikum im Jahr 1941. Zehntausende Litauer wurden zwischen 1939 und 1940 zur Zwangsarbeit nach Sibirien verschleppt, fast jeder Zweite kam dabei zu Tode. Über diese Verbrechen gegen die litauische Zivilbevölkerung wurde nach Kriegsende und erst recht im Zeichen des Kalten Krieges der Mantel des Schweigens gehüllt.
Es ist das Verdienst des Litauischen Zentrums für Genozid- und Widerstandsforschung in Vilnius, die im Namen des Kommunismus begangenen Verbrechen einer breiteren Öffentlichkeit bekannt zu machen.
Die deutsche Ausgabe der Ausstellung wurde nun von Studierenden des Historischen Seminars der Technischen Universität unter Leitung von Frau Dr. Heike Christina Mätzing nach Braunschweig geholt und wird, unterstützt durch Stadt und Stadtbibliothek.
Öffnungszeiten. (bis 02.02.2013) Mo - Fr 10:00-19:00 Uhr; Sa 10:00-14:00 Uhr, freier Eintritt.