ALMYRA WEIGELS AUßERGEWÖHNLICHE KUNST IN DER BOTSCHAFT DER REPUBLIK LITAUEN IN BERLIN
Am 20. September hatte die interessante Künstlerin Almyra Weigel die Möglichkeit in der Botschaft der Republik Litauen in Berlin ihre beeindruckenden textilen Plastiken, Objekte und Fotografien auszustellen und zu präsentieren.
Almyra Weigel, die Trägerin des Ehrenpreises „Global Intrigue“, eröffnet insbesondere durch Ihre Objektkunst, eine uns bekannte, jedoch verfremdete Welt. Reizvoll sind die grenzenlosen Ausdrucksmöglichkeiten der Textilkunst. Es werden nicht nur Materialien wie Holz und Metall verwendet. Lebensmittel und Körperhaare kommen auch zum Einsatz. Auf ihrer Ausstellung „Kelyje“ („Auf dem Weg) äußerte sie sich: „Überfluss und Hunger war mein Grundgedanke bei der Entwicklung meiner Schürzen aus Lebensmitteln.“
Ihre außergewöhnlich erschaffenen Plastiken aus Heißkleber, Zucker, Staub oder Haaren oder Objekte, wie z.B. „Gewand“ aus Draht, repräsentieren uns Ihre Ansicht auf unser Dasein. „Ihre Durchlässigkeit schafft den Eindruck einer fragilen Hülle, die hinweisen will auf die Schutzlosigkeit und Zerbrechlichkeit unserer Existenz“, so Weigel.
Ästhetik ist ein Leitwort für Ihre Arbeit. Beim Anblick ihrer wohlgestalteten Kunstwerke sollten schöne und angenehme Gefühle hervorgerufen werden. Für die Künstlerin ist es nicht wichtig klare und deutliche Formen zu gestalten. Vielmehr möchte sie die Beobachter zum Denken und Nachdenken anregen. Jedoch wird es mit der Zeit immer schwieriger andere für die eigene Kunst zu begeistern, denn „in erster Linie erschafft ein Künstler für sich selbst“, betont die litauische Künstlerin.
Almyra Weigel lebt schon seit 11 Jahren in Berlin. Den Bezug zu ihrem Heimatland Litauen hat sie niemals aufgegeben. Deshalb hat sie die Botschaft der Republik Litauen als eine geeignete Lokalität für ihre am 20. September eröffnete Ausstellung gesehen. In der Botschaft kann Frau Weigel ihre Kunstwerke einwandfrei in Bezug auf Litauen und Deutschland vorstellen.