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Präsident Gitanas Nausėda: Litauen betrachtet Deutschland als zuverlässigen strategischen Partner

erstellt 2022.02.10 / Aktualisiert 2022.02.11 09:44
      Präsident Gitanas Nausėda: Litauen betrachtet Deutschland als zuverlässigen strategischen Partner
      Präsident Gitanas Nausėda: Litauen betrachtet Deutschland als zuverlässigen strategischen Partner
      Präsident Gitanas Nausėda: Litauen betrachtet Deutschland als zuverlässigen strategischen Partner
      Präsident Gitanas Nausėda: Litauen betrachtet Deutschland als zuverlässigen strategischen Partner
      Präsident Gitanas Nausėda: Litauen betrachtet Deutschland als zuverlässigen strategischen Partner

      Am 10. Februar 2022 stattete der Präsident der Republik Litauen, Gitanas Nausėda, Deutschland einen Arbeitsbesuch ab. Der Präsident hatte ein bilaterales Treffen mit Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und traf gemeinsam mit den Ministerpräsidenten von Lettland und Estland Bundeskanzler Olaf Scholz.

      Im Mittelpunkt des bilateralen Treffens zwischen den Präsidenten Litauens und Deutschlands stand die Zusammenarbeit in den Bereichen Sicherheit, Verteidigung und Wirtschaft. Präsident Nausėda betonte, dass Litauen Deutschland als verlässlichen strategischen Partner schätze und dankte Deutschland für seinen Beitrag zur kollektiven Sicherheit an der Ostflanke der NATO. Angesichts der militärischen Aufrüstung Russlands in Belarus und an der Grenze zur Ukraine sei die Entscheidung Deutschlands, mehr Truppen in Litauen zu stationieren, ein klares Signal der Einheit und Solidarität im Namen der gesamten NATO, so der Präsident.

      "Litauen ist bereit, mehr alliierte Streitkräfte aufzunehmen und die erforderliche Infrastruktur und Unterstützung auf seinem Territorium bereitzustellen. Die Erhöhung der Zahl der verbündeten Streitkräfte in unserer Region ist ein wichtiges Abschreckungsmittel", sagte Präsident Nausėda.

      Im Mittelpunkt des Treffens zwischen den baltischen Staatschefs und dem deutschen Bundeskanzler standen die Sicherheitslage in der Region, etwa die Aufstockung der russischen Streitkräfte an der Grenze zur Ukraine und in Belarus, sowie die Notwendigkeit, die Abschreckungs- und Verteidigungskapazitäten der NATO an der Ostflanke des Bündnisses zu stärken.

      Der Präsident betonte, dass Litauen nicht nur über die russische Militäraufrüstung in der Nähe der Ukraine besorgt sei, sondern auch über die zunehmende Konzentration der russischen Streitkräfte auf belarussischem Gebiet. Die Entschlossenheit der Bündnispartner, die militärischen Kräfte an der Ostflanke der NATO zu verstärken, sei ein Signal der Einigkeit und Stärke und erinnere daran, dass die Sicherheit der NATO unteilbar sei.

      Der litauische Präsident betonte im Gespräch mit den Regierungschefs von Lettland, Estland und Deutschland, dass sich die Aktionen der Alliierten nun auf eine wirksame Abschreckung konzentrieren sollten. Dies könne sowohl durch eine Aufstockung der Streitkräfte in der Region als auch durch die Vorwegnahme möglicher Sanktionen geschehen.

      "Wir müssen die Voraussetzungen dafür schaffen, dass eine militärische Aggression einen zu hohen Preis für Russland bedeuten würde", sagte der Präsident.

      Die baltischen Staats- und Regierungschefs und der deutsche Bundeskanzler besprachen auch die wirtschaftliche Zusammenarbeit zwischen den Ländern, den Aufbau neuer Lieferketten und Industrieallianzen sowie die Förderung von Investitionen. 

      Über aktuelle außen- und sicherheitspolitische Themen diskutierte Präsident Nausėda auch mit Vertretern deutscher Think Tanks, darunter Stiftung Wissenschaft und Politik, Deutsche Gesellschaft für Auswärtige Politik, Europäischer Rat für Auswärtige Beziehungen und Zentrum Liberale Moderne.

      Fotos: Robertas Dačkus / Kanzlei des Präsidenten der Republik Litauen

       

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