Themen Markieren alle NachrichtenDeaktivieren Sie alle

Wie finden Sie uns?

Telefon +49 30 890 681 0
Fax +49 30 890 681 15
E-Mail
Nachrichten drucken RSS

Podiumsdiskussion „30 Jahre Baltischer Weg – eine Menschenkette für die Freiheit“

erstellt 2019.09.25 / Aktualisiert 2019.09.25 12:20
      Podiumsdiskussion „30 Jahre Baltischer Weg – eine Menschenkette für die Freiheit“
      Podiumsdiskussion „30 Jahre Baltischer Weg – eine Menschenkette für die Freiheit“
      Podiumsdiskussion „30 Jahre Baltischer Weg – eine Menschenkette für die Freiheit“
      Podiumsdiskussion „30 Jahre Baltischer Weg – eine Menschenkette für die Freiheit“

      Am 23. September 2019 haben die Botschaften der Baltischen Staaten Estland, Lettland, Litauen und die Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland mit einer Podiumsdiskussion zum Thema „30 Jahre Baltischer Weg – eine Menschenkette für die Freiheit“ an die historischen Ereignisse erinnert, die zur Unabhängigkeit der Baltischen Staaten und zur Wiedervereinigung Europas führten.

      Dr. Andrius Kubilius, ehemaliger Premierminister der Republik Litauen, Mitglied des EU-Parlaments, erinnerte u.a. an die Folgen des Hitler-Stalin-Paktes und betonte, dass Europa immer noch nicht frei von Trennungslinien ist: „Die Ukraine, Moldau und Georgien versuchen, diese Aufteilung zu überwinden.
      Die Motivation ist der entscheidende Faktor. Für uns, die #Balten, war die Aussicht auf EU-Mitgliedschaft eine Anspornung zum politischen Konsens. Heute haben wir im Westen die Pflicht, eine solche Motivation dem ukrainischen Volke zu bieten.“

       

      Die Rede von Dr. Anna Kaminsky, Geschäftsführerin der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur:

      Der 23. August 1989 war ein Mittwoch. Über Mitteleuropa lag ein freundliches Hoch, das eine stabile Schönwetterlage versprach. Die Temperaturen sollten in Deutschland auf bis zu 27 Grad steigen. In Tallinn war das Wetter nicht ganz so gut: Am Abend wurde es bereits empfindlich kühl und auf vielen Photos jenes denkwürdigen Tages sieht man Menschen in Jacken und Mänteln.

      Im deutschen Radio lief die damalige Nummer Eins der Pop-Charts „Das Omen“ von Mysterious Art und „Another day in Paradise“ von Phil Collins. Der Sommerhit „Lambada“ wurde allein in der Bundesrepublik sechs Millionen Mal gekauft. Auch in der DDR und in anderen Ostblockländern kannte man diese Musik, liebte sie und spielte sie, wo immer es ging.

      In der Sowjetunion war nach dem Vorbild von Woodstock ein gigantisches Musikfestival „Das Moscow Peace Festival“ zu Ende gegangen, auf dem neben Gorky Park, Brigada S und Nuance die Scorpions, Ozzy Osbourne und Bon Jovi spielten. Das Festival wurde von Gorbatschow für seine Antialkohol-Kampagne genutzt, was zumindest einige der westlichen Musiker unter teilweise hohen Stress stellte. Immerhin gab es im Sommer 1989 in Moskau ausreichend Heroin und Haschisch, denn die Versorgung damit war wegen des noch tobenden Afghanistan-Kriegs gesichert.

      Alles sah an jenem 23. August nach einem ganz normalen Sommertag aus: Die Fussballnationalmannschaft der DDR spielte unentschieden gegen Bulgarien. Ceaucescu forderte den sozialistischen Rat für Gegenseitige Wirtschaftshilfe (RGW) dazu auf, mehr wirtschaftliche Unterstützung zu leisten und wies zugleich Berichte westlicher Medien zurück, es gäbe in Rumänien ökonomische Probleme und Versorgungsprobleme.

      An diesem Tag wurde gemeldet, dass die Sonde Voyager 2 einen Ring um den Planten Neptun entdeckt hatte und AIDS, Krebs und das Ozonloch bekamen größere Artikel.

      Die Hauptmeldungen in allen westlichen Medien betrafen jedoch die Massenfluchten aus der DDR: In Warschau, Prag und Budapest hatten Hunderte DDR-Bürger ihre Urlaubsreisen dazu genutzt, Zuflucht in den westdeutschen Botschaften zu suchen. Die Flucht von etwa 600 DDR-Bürgern nur wenige Tage zuvor beim Paneuropäischen Picknick gab einen kleinen Vorgeschmack darauf, was passieren würde, wenn die Grenzen wirklich offen wären.

      Am 23. August nun wurde die deutsche Botschaft in Prag wegen Überfüllung geschlossen. Im Hintergrund verhandelten die Regierungen der Bundesrepublik, Ungarns und der CSSR, wie mit dieser Situation umzugehen sei. Die DDR bestand darauf, dass nur sie allein über ihre Bürger verfügen dürfe. Am 23 August erreichte die Meldung die Öffentlichkeit, dass ein junger DDR-Bürger auf der Flucht an der ungarischen Grenze erschossen wurde.

      In jenen Tagen kursierte in der DDR ein Witz: Erich Honecker verspricht einer berühmten Eiskunstläurerin aus der DDR ihr zum Dank für ihre Leistungen einen Wunsch zu erfüllen. Sie verlangt von ihm, dass er für einen Tag die Mauer öffnen möge. Er darauf: „Du, Du, Du – Du willst wohl mal alleine mit mir sein?“

      Die drei baltischen Staaten, die Sowjetunion oder der 50. Jahrestag des „Deutschs-Sowjetischen Nichtangriffspakts“ spielten in den Nachrichten in der DDR keine Rolle: Nach Gorbatchows Verkündung der Politik von Glasnost und Perestroika distanzierte man sich in der DDR-Führung nur allzugern von dem seit Jahrzehnten wie eine Monstranz vor sich hergetragenen Slogan „Von der Sowjetunion lernen, heißt siegen lernen“, der bis dahin jede Kritik am „großen Bruder“ im Keim erstickt hatte. Nunmehr hieß es: Die Reformen, die die Sowjetuion jetzt angehe, habe man in der DDR schon lange erfolgreich umgesetzt. Kurt Hager, der Chefideologe der SED erklärte dazu in einem Interview, dass sich doch niemand bemüßigt fühlen würde, seine Wohnung neu zu tapezieren, nur weil der Nachbar dies tue.

      Das Neue Deutschland pries die von „Freundschaft geprägten Beziehungen“ zu Rumänien, prangerte die „Ermordung von sechs Palästinensern durch Okkupanten“ an – womit israelische Soldaten gemeint waren; - berichtete über soziale Ungleichheit und Drogentote in der Bundesrepublik, erwähnte Friedensaktivisten aus den USA und verkündete neue Höchstleistungen im Kampf um die sozialistische Planerfüllung, denn: „In der DDR dient alle Arbeit dem Wohl des Nächsten und dem Frieden“. Dass Zigtausende DDR-Bürger versuchten aus dem Land zu fliehen, wurde nicht erwähnt. Es sollte noch etliche Wochen dauern, bis die SED-Führung verkündete: „Wir weinen denen keine Tränen nach“.

      Heute kaum vorstellbar wurde der 50 Jahrestag der Unterzeichung des Vertrages auch in den westdeutschen Medien eher beiläufig erwähnt: Eine kleine Notiz verkündete, vor 50 Jahren sei Ribbentrop nach Moskau gereist, um einen „deutsch-sowjetischen Nichtangriffspakt“ zu unterzeichnen. In einem anderen Artikel wurde das geheime Zusatzprotokoll erwähnt, auf dessen Grundlage die Litauische Parlamentskommission den Pakt für „null und nichtig“ und die auf seiner Grundlage erfolgten Annexionen als Verbrechen bezeichnet habe und den Beitritt Litauens zur Sowjetunion vom 21. Juli 1940 als „ungesetzlich“ bezeichnete.

      Weiter hieß es, Polen sowie die drei baltischen Staaten würden ihre Unabhängigkeit und Souveränität anstreben, wobei betont wurde, dass dies von den drei Letzteren innerhalb der SU geschehen solle.

      Der Westberliner Tagesspiegel berichtete am 23. August 1989 auf den hinteren Seite unter der unverfänglichen Überschrift von einer „Konferenz zur Vorgeschichte des Zweiten Weltkriegs“. Erst im hinteren Text erfuhren die Leser, dass es auch um den noch nicht so bezeichneten Hitler-Stalin-Pakt ging und der sowjetische Historiker Cubarjan sich in seinen Äußerungen weitgehend der westlichen Interpretation angenähert habe: Er räumte ein, dass der Pakt sowohl sowjetisches als auch internationales Recht verletzt habe. Von einer größeren Öffentlichkeit wurde dies jedoch kaum wahrgenommen.

      Am Tag darauf sah dies anders aus.

      Inzwischen war die Meldung im Fernsehen, im Radio und auf den Titelseiten der großen Tageszeitungen, dass etwa zwei Millionen Menschen eine 620 Kilometer lange „Menschenkette durch das ganze Baltikum“ gebildet hatten[1]. Die Wochenzeitschrift der Spiegel schaffte es sogar noch, einen großen Artikel dazu in das bereits am 28. August 1989 erscheinende neue Heft aufzunehmen. Der Macht der Bilder konnte sich – zumindest kurzzeitig - niemand entziehen.

      Über die Berichte im Westfernsehen drangen die schier unglaublich klingenden Nachrichten und die unvorstellbaren Bilder auch in die ostdeutschen Wohnzimmer. Nun berichtete auch das Neue Deutschland am 25. August 1989 – gut im Innenteil versteckt -, dass „in Litauen, Lettland und Estland […] am Mittwoch Kundgebungen stattgefunden [haben], auf denen die Abtrennung der baltischen Staaten von der Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken gefordert wurde.“ Dabei sei es zu „antisowjetischen Provokationen“ und „offenen Aufrufen zur Gewalt“ gekommen, die Beifall gefunden hätten. Zudem wäre die Beseitigung der Kommunisten aus der Führung Litauens gefordert worden, was mit dem Hinweis pariert wurde, dass man in der DDR „keine Spiele mit dem Sozialismus“ zulassen werde[2]. Keine Erwähnung fand, wie viele Menschen sich an dieser Kette beteiligt hatten. Aber es wurde auf den Anlass für die Demonstrationen hingewiesen, nämlich, dass mit dem Abschluss des Vertrages vor 50 Jahren „die damalige sowjetische Führung den Angriff Deutschlands auf die Sowjetunion“ habe „hinausschieben können, nachdem ein Bündnis mit Großbritannien und Frankreich, um den Aggressor gemeinsam zu zügeln, nicht zustande gekommen war.[3]

      Die Bildung dieser Kette war angesichts der damaligen Kommunikationsmittel und der allgegenwärtigen Überwachung nicht nur eine logistische Meisterleistung sondern auch ein unglaublicher Akt der Mobilisierung.[4] Bei gerade einmal acht Millionen Einwohnern in allen drei Staaten reihte sich etwa jeder dritte Erwachsene in die Kette ein.[5]

      Der Tag war geschichtsträchtig gewählt: Bereits 10 Jahre zuvor, am 23. August 1979, hatte eine kleine Gruppe von Esten, Letten und Litauern im „Baltischen Appell“ von den Vereinten Nationen gefordert, den 40 Jahre zuvor, am 23. August 1939 unterzeichneten Hitler-Stalin-Pakt zu verurteilen. Die meisten der Unterzeichner dieses Appels wurde umgehend verhaftet und in sowjetische Lager und Gefängnisse geschickt.

      Insbesondere in den 1980er Jahren waren auch in den drei baltischen Staaten zivilgesellschaftliche Strukturen erstarkt. Ebenso wie in anderen kommunistischen Staaten griffen auch sie verstärkt  Umweltthemen und Fragen der atomarren Hochrüstung auf. Über die „Sängerfeste“ wurden bis dahin wenn nicht verbotene so zumindest nicht wohl gelittene nationale Traditionen gepflegt und Zusammenhalt zelebriert. Während in der tschechischen Republik Schlüssel und in der DDR Kerzen und Gebete zu Symbolen des Aufbegehrens und der Revolution wurden, waren es in den drei baltischen Staaten Lieder, die der Revolution schließlich ihren Namen gaben: Die singende Revolution.

      1987 kam es schließlich am 23. August erneut zu Protesten, bei denen auch die noch immer verbotenen nationalen Flaggen gezeigt wurden. Die damals noch überschaubare Zahl von Demonstranten forderte die Veröffentlichung des Paktes mit seinem Geheimen Zusatzprotokoll, dessen Existenz von der Sowjetunion nach wie vor geleugnet wurde. Die Veröffentlichung des Geheimen Zusatzprotokolls im August 1988 kam einem öffentlichen und offiziellen Eingeständnis der widerrechtlichen Annexion der drei baltischen Staaten, aber auch der östlichen Teile Polens, der Westukraine sowie Moldowas gleich.

      Damit erhielten auch die Forderungen nach nationaler Souveränität eine neue Legitimation, was durch die Zulassung der bis dahin verbotenen Nationalflaggen im Frühsommer 1989 noch bestärkt wurde.

      Für die Menschen, die sich schließlich am Abend des 23. August 1989 in die Menschenkette einreihten, war der Ausgang des Abends ebenso ungewiss wie für die Organisatoren unklar blieb, wieviele Menschen sich dem Protest anschließen würden. Zu tief saß die Angst vor der von vielen kommunistischen Regierungen gut geheißenen „chinesischen Lösung“, als die Studentenproteste am 4. Juni 1989 auf dem Platz des Himmlischen Friedens mit Panzern und mehreren Zehntausend Toten gewaltsam beendet wurden.

      Zu lebendig waren auch die Erinnerungen an die gewaltsame Niederschlagung der Proteste vom 17. Juni 1953 in der DDR, 1956 in Ungarn, 1968 in der Tschechoslovakei und in Polen.

      Für viele Menschen in den drei Ostseestaaten markierte der 23. August 1939 nicht nur ein nationales, sondern auch ein persönliches Trauma. In der Folge begann eine über 50jährige Phase des Verlusts der staatlichen Eigenständigkeit und der Okkupationen zuerst durch die Sowjetunion zwischen 1940 bis 1941. Nach dem Überfall auf die Sowjetunion im Sommer 1941 marschierte die deutsche Wehrmacht ein. Nach den Erfahrungen unter der Sowjetmacht wurden die Truppen des nationalsozialistischen Deutschland vielerorts als Befreier begrüßt. Mit dem Vormarsch der Roten Armee und dem Zurückdrängen der NS-Verbände kamen die drei baltischen Staaten ab 1944 erneut unter sowjetische Herrschaft.

      Die Erinnerung an die von beiden Regimen begangenen Verbrechen an der Zivilbevölkerung, die beinahe komplette Auslöschung der jüdischen Bevölkerung durch deutsche Wehrmacht und Einsatzgruppen, die Deportation zehntausender in die deutschen und sowjetischen Lager blieben im nationalen, familiären und individuellen Gedächtnis erhalten, auch wenn es während der sowjetischen Herrschaft kaum eine Möglichkeit gab, öffentlich an die Verbrechen zu erinnern und der Opfer zu gedenken.

      Mit der Forderung nach „Historischer Gerechtigkeit“ wurde nun 50 Jahre später die Veröffentlichung der Namen aller zwischen 1940/41 sowie 1944 – 1989 verschleppten und ermordeten Menschen gefordert. Auf den mitgebrachten Transparenten hieß es oft aber auch einfach nur Freiheit, „Freiheit für die Balten“, Freiheit für das Baltikum“, und es wurde die „Rückkehr nach Europa“ beschworen und der Beitritt zur Europäischen Gemeinschaft gefordert. Im Dom von Riga, der erst kurz zuvor wieder als Gotteshaus geöffnet worden war, läuteten die Glocken. Es hieß, die Lichter der Kerzen seien aus dem All zu sehen gewesen.

      Wer gedacht hatte, dass die sowjetische Führung nach der Veröffentlichung des Geheimen Zusatzprotokolls die Legitimität der Forderungen anerkennen würde, sah sich getäuscht. Nur wenige Tage nach dem 23. August 1989 drohte Moskau „katastrophale Folgen an“, sollten die Verantwortlichen an ihren Forderungen und der dadurch ausgelösten „nationalistischen Hysterie“ festhalten. Wie ernst dies gemeint war, konnte man nur wenige Monate später erleben, als zuerst Litauen und dann Lettland und Estland ihre Unabhängigkeit erklärten und sowjetische Truppen erneut versuchten, das Unabhängigleitsstreben mit Panzergewalt niederzuschlagen.

      In Westeuropa dominierten nur wenige Tage nach der Menschenkette wieder die Massenfluchten von DDR-Bürgern und deren erwartete oder befürchtete Folgen für die Stabilität der Bundesrepublik die Nachrichten. Denn der drohende Zustrom von möglicherweise zehntausenden DDR-Bürgern wurde im Vorfeld des Mauerfalls am 9. November 1989 nicht überall positiv bewertet.

      In der DDR selbst sollte es noch sechs Wochen dauern, bis sich am 7. Oktober in Plauen gemessen an der Einwohnerzahl eine ähnlich große Zahl von mutigen Menschen zusammenfand: Damals ging in der Stadt im Vogtland fast die Hälfte der Bevölkerung auf die Straße, eine bis dahin und auch später nicht mehr erreichte Mobilisierung. Am 9. Oktober protestierten in Leipzig 70.000 Menschen. Und selbst bei der größten Massendemontration gegen die kommunistische Herrschaft am 4. November 1989 mit etwa 800.000 Menschen auf dem Berliner Alexanderplatz gelang es nicht, auch nur annähernd so viele Menschen zu mobilisieren wie am 23. August 1989 zwischen Tallinn, Riga und Vilnius.

      Vor diesem Hintergrund ist es auch 30 Jahre später wichtig, immer wieder daran zu erinnern, dass damals Hunderttausende mutige Menschen im gesamten Ostblock ihre Angst überwanden und gegen die kommunistische Herrschaft  auf die Straßen gingen – auch mit dem Risiko dafür mit ihrer Freiheit oder sogar ihrem Leben bezahlen zu müssen.

       

      [1] Domradio vom 23.8.2019 https://www.domradio.de/themen/weltkirche/2019-08-23/der-baltische-weg-wies-die-freiheit-von-der-sowjetunion-vor-30-jahren-die-laengste-menschenkette

      [2] ND vom 25.8.1989, S.5.

      [3] ND vom 25.8.1989, S. 5.

      [4] Wie Karsten Brüggemann mehrfach herausgearbeitet hat, hatte der Hitler-Stalin-Pakt mit seinen Folgen eine enorm mobilisierende Wirkung und gab den Protesten ihre moralische Legitimation.

      [5] Brüggemann, Karsten: Menschenkette durch das Baltikum in: Horch und Guck, 1-2 2016, S.45f.

      Abonnement