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Eröffnung der Wolfskinder-Ausstellung in München

erstellt 2019.06.26 / Aktualisiert 2019.06.26 12:24
      Eröffnung der Wolfskinder-Ausstellung in München
      Eröffnung der Wolfskinder-Ausstellung in München
      Eröffnung der Wolfskinder-Ausstellung in München
      Eröffnung der Wolfskinder-Ausstellung in München
      Eröffnung der Wolfskinder-Ausstellung in München

      Am 25. Juni 2019 fand die Eröffnung der Ausstellung „Wolfskinder“ – Auf dem Brotweg von Ostpreußen nach Litauen 1945–1948“ im Haus des Deutschen Ostens in München (Am Lilienberg 5) statt.

      Die Gäste wurden von Prof. Dr. Andreas Otto Weber, Direktor des HDO; dem Botschafter Darius Semaška; Frau Sylvia Stierstorfer MdL, der Beauftragen der Bayerischen Staatsregierung für Aussiedler und Vertriebene; dem Honorarkonsul Freiherr von Stetten begrüßt.
      Dr. Arūnas Bubnys aus dem Zentrum zur Erforschung von Genozid und Widerstand der Bevölkerung Litauens und Eugenijus Peikštenis aus dem Museum für Okkupationen und Freiheitskämpfe präsentierten die Einführung in die Ausstellung.

      Die Ausstellung dauert bis zum 16. August 2019.
      Öffnungszeiten: Montag bis Freitag (werktags) 10.00 bis 20.00 Uhr, im August 10 bis 18 Uhr.

      Die Ausstellung wurde vom Litauischen Zentrum für die Erforschung von Genozid und Widerstand produziert.

       

      „Wolfskinder“ – so nannte man ostpreußische Kinder, die in den letzten Kriegstagen des Zweiten Weltkriegs elternlos wurden und auf sich allein gestellt waren. Viele von ihnen flüchteten ins benachbarte #Litauen, wo sie bei Bauern unterkamen. Zu ihrem eigenen Schutz mussten sie oft litauische Vor- und Nachnamen annehmen und ihre deutsche Muttersprache verheimlichen. Einige der früheren „Wolfskinder“ leben noch heute in Litauen und sind dort heimisch geworden. Andere fanden – vor allem nach der Wende in den 1990er Jahren – ihre verlorene Familie wieder und kamen als Spätaussiedler nach Deutschland.

      Die Ausstellung zeigt die Geschichte der „Wolfskinder“ anhand von Berichten ehemaliger Betroffener, Familienfotos, Dokumenten und Karten. Auf mehreren Bildschirmen sind zudem zwölf Interviews mit ehemaligen „Wolfskindern“ zu sehen.

       

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