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Die Litauische Fotoschule

erstellt 2017.05.22 / Aktualisiert 2017.06.02 16:25

19. Mai - 29. Juli 2017. Die Galerie Berinson zeigt mit 71 schwarz-weiß Arbeiten von zwölf Fotografen einen repräsentativen Querschnitt der litauischen Fotografie der 60er- und 70er-Jahre. Die Arbeiten sind fotografische Berichte über eine soziale, politische und künstlerische Epoche – dem Alltag unterm und jenseits des Sozialismus.

Unter den ausgewählten Arbeiten befinden sich Werke von drei der einflussreichsten Fotografen Ost-Europas: Vitas Luckus (1943-1987), Aleksandras Macijauskas (*1938) und Antanas Sutkus (*1939), der 2017 mit dem Dr.-Erich-Salomon-Preis der Deutschen Gesellschaft für Photographie ausgezeichnet wird.

Litauens Fotogeschichte ist geprägt vom Zusammentreffen westeuropäischer und sowjetischer Kulturkontexte. Zwischen 1945 und 1991 entwickelt sich eine erzählerisch-darstellende Reportage-Fotografie. Sie geht unter dem Begriff der „Litauischen Fotoschule“ in die Fotogeschichte ein.

Die Fotografien konzentrieren sich auf die persönliche und realistische Abbildung des täglichen Lebens. Fokussiert werden die elementaren Orte des Lebens – Heimat, Schule, Markt, Land. Damit heben sie sich von der weitgehend anonymen und ideologisch geprägten Fotografie-Szene der Sowjetunion ab und werden zu einer Art subtiler Gesellschaftskritik, indem profane und schlichte Sujets in den Mittelpunkt gerückt werden.

Vitalijus Butyrinas, Vincas Dineika, Vilius Jasinevicius, Valeri Koreszkov, Algimantas Kuncius, Vitas Luckus, Aleksandras Macijauskas, Adauktas Marcinkevicius, Vilius Naujikas, Romualdas Rakauskas, Liudvikas Ruikas, Antanas Sutkus

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