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In Berlin fand eine Diskussion zum Thema "Russische Kernenergieprojekte im östlichen Europa – eine neue hybride Bedrohung?" statt

erstellt 2020.09.09 / Aktualisiert 2020.09.09 18:36
      In Berlin fand eine Diskussion zum Thema "Russische Kernenergieprojekte im östlichen Europa – eine neue hybride Bedrohung?" statt
      In Berlin fand eine Diskussion zum Thema "Russische Kernenergieprojekte im östlichen Europa – eine neue hybride Bedrohung?" statt

      Auf Einladung der Deutsch-Baltischen Parlamentariergruppe fand am 9. September 2020 im Deutschen Bundestag eine Diskussion zum Thema "Russische Kernenergieprojekte im östlichen Europa – eine neue hybride Bedrohung?". Das Hauptaugenmerk wurde dabei auf das unsichere Atomkraftwerk im belarussischen Ostrovets gerichtet. Als Redner traten die deutsche Expertin für kerntechnische Sicherheit in Ost-und Westeuropa, Dr. Anna Veronika Wendland, und der Botschafter der Republik Litauen in Deutschland, Darius Semaška, auf.

      Frau Dr. Wendland stellte den an der Diskussion beteiligten Mitgliedern des Deutschen Bundestags die bestehenden Sicherheitsmängel rund um das Atomkraftwerk Ostrovets vor, welche bei den durchgeführten Stress-Tests festgestellt wurden. Bei der Bewertung des Atomkraftwerkes sollte nach Frau Dr. Wendland auch die allgemeine Sicherheitskultur des Landes berücksichtigt werden. Es müsse auch die Frage gestellt werden, inwieweit man sich auf die Befunde der staatlichen Aufsichtsbehörde für Nuklearsicherheit in Belarus verlassen kann.

      Dem Botschafter Darius Semaška zufolge werde dem Atomkraftwerk Ostrovets und den damit verbundenen Gefahren in Europa zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt. Er betonte, dass die für die Aufsicht und Einhaltung von Sicherheitsstandards zuständigen belarussischen Behörden wenig Vertrauen erwecken. Insbesondere, weil diese Behörden selbst die elementaren Standards und Regeln zur nuklearen Sicherheit ständig missachten.

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