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Europäische Humanistische Universität (EHU) stellte in Berlin ihre Tätigkeit vor

erstellt 2018.06.11 / Aktualisiert 2018.06.19 16:39
      Europäische Humanistische Universität (EHU) stellte in Berlin ihre Tätigkeit vor
      Europäische Humanistische Universität (EHU) stellte in Berlin ihre Tätigkeit vor

      Am 11. Juni 2018 präsentierten die höchsten Vertreter der Europäischen Humanistischen Universität (EHU), Präsident Prof. Anatoli Michailow und Rektor Prof. Sergei Ignatov, in der litauischen Botschaft in Berlin die bisherigen Erfolge der Universität und die geplanten Maßnahmen für die kommenden Jahre. An der Veranstaltung, die auf Initiative von dem Auslandsbüro Belarus der Konrad-Adenauer-Stiftung organisiert wurde, nahmen u. a. Vertreter des Auswärtigen Amtes, des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung sowie des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) teil.

       

      Die Grußworte wurden von dem litauischen Botschafter Darius Semaška, dem Präsidenten des Europäischen Parlaments a.D. und ehemaligen Präsidenten der Konrad-Adenauer-Stiftung Dr. Hans-Gert Pöttering und dem Leiter des Auslandsbüros Belarus der Konrad-Adenauer-Stiftung Dr. Wolfgang Sender gesprochen. Der Leiter der EHU-Kommunikationsabteilung Maksim Milta stellte eine Präsentation über das Universitätsleben vor.

      Die Vertreter der EHU stellten fest, dass durch die Studiengebühren nur ein Fünftel der Gesamtausgaben der Universität gedeckt wird. Die Unterstützung durch die internationalen Geldgeber sei daher für die Funktionsfähigkeit der Universität von entscheidender Bedeutung. Die Europäische Kommission, Schweden und Litauen gehören zurzeit zu den aktivsten Förderern der Universität. Auch die Konrad-Adenauer-Stiftung steht mit der Universität in engem Kontakt.

      Laut den Vertretern der EHU bleibt die Rolle der Universität bei der Stärkung der belarussischen Zivilgesellschaft weiterhin bedeutsam, denn 62% aller Absolventen kehren nach Belarus zurück. Der Schwerpunkt dieser in dem litauischen Exil existierenden Universität liegt auf den geisteswissenschaftlichen Fächern, die als Grundlage von liberalen Demokratien dienen.

      Der Präsident der EHU Prof. Anatoli Michailow erinnerte in seinen Ausführungen an den wichtigen Beitrag der deutschen Institutionen in der Gründungphase der Universität. Er plädierte für eine breitere Einbindung deutscher Wissenschaftler in das Universitätsleben und hob die Bedeutung der deutschen Sprache für EHU hervor. Die Vertreter der deutschen Institutionen interessierten sich für die Strategie der EHU für die kommenden Jahre und die Möglichkeiten der Aufrechterhaltung von direkten Kontakten mit der belarussischen Gesellschaft.

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